Leitung
Natacha Navarro
Jorge Burmeister

 


 
Weiterbildungszyklus J. G. Jung 2010-2011: Einleitung und Workshops

Theorie und Anwendung des Werks von C. G. Jung in Verbindung mit dem Psychodrama

Dieser internationale WB-Zyklus illustriert anhand einer Reihe von Beispielen die wichtigsten Ideen und Konzepte der Arbeiten von C. G. Jung. Die dazu gehörige therapeutische Praxis wird anhand von Übungen mit Selbsterfahrungscharakter vermittelt.

Der Zyklus spielt auf die reiche Fülle und die verschiedenen Dimensionen an, die der Traum, die Mythen und Symbole im Werk von C. G. Jung erreichen. In ihnen sind nicht nur persönliche Bedeutungen, sondern auch die eigentlichen Archetypen angesprochen, die die Lebenszusammenhänge durchdringen und transzendent machen können.

Der Zyklus steht auch in Verbindung zum Prozess der Individuation, der mit der Idee der spirituellen Erleuchtung vergleichbar ist. Um ihn erfolgreich zu gestalten geht es nach C.G. Jung darum, sich den dem Menschen aufgegebenen, grundsätzlichen Konflikten zu stellen und sie zu überwinden: die Auswirkungen der transgenerationalen und kulturellen Dimension unserer Herkunft, die Polarität und Aufspaltung unseres Wesens und der ganzen Schöpfung in weibliche und männliche Aspekte, der Einfluss der Leiblichkeit und die Integration der Universalität der Inhalte unseres Unbewussten in unser Leben.

Der Zyklus betont aber auch die Nützlichkeit der Konzepte und Techniken, die von CG Jung und JL und Zerka Moreno entwickelt worden sind, selbst wenn sie in ihren Implikationen weit über das reine Alltagsgeschehen hinausreichen. Die Tiefung unserer Existenz auf der einen Seite, die Stimulierung von Kreativität und Hoffnung durch die Weckung neuer Ressourcen auf der anderen Seite machen ihren besonderen Beitrag im Hinblick auf die Erfordernisse unseres Lebens aus.

Die mytisch-kollektive Dimension ist für C.G. Jung allgegenwärtig. Er pflegte deshalb zu sagen, dass er sich "aufmache um den Mythos zu suchen, der ihn lebe" und auch, dass es "so viele Archetypen wie für das Leben typische Situationen gebe".

Indem das eigene innere Universum der Symbole erfahren und verstanden werden kann nimmt man sich selbst auf neue Weise wahr. Der Dialog zwischen Unbewusstem und Bewusstem wird dank einer neuen Dimension erneut eröffnet.

Das Konzept des Archetyps steht dabei nicht mit einer fixen, unverrückbaren Idee in Verbindung. Vielmehr besteht der Wert ihrer Bilder gerade im imaginativen, schöpferischen und auf Verständigung angelegten In-Frage-Stellens herkömmlicher Sichtweisen.

Der Zyklus bietet Herangehensweisen an, die das Persönliche im Mythos, im Traum, im Märchen und im Spiegelbild erkennen und auf sinnvolle Weise für die Entwicklung verfügbar machen. Die latent vorhandenen Möglichkeiten werden zum Leben erweckt.

Im Folgenden sind als Beispiele für die Vorgehensweise die Inhalte und Themen der ersten drei Zyklen aufgelistet worden. Für die aktuellen Inhalte, die nur in Englisch oder Spanisch angeboten werden, gehen Sie bitte auf den entsprechenden englisch- oder spanischsprachigen Teil unserer Homepage.


Die Workshops 2008-2009

Zyklus C. G. Jung - Workshops: Ressourcen des Lebens - erfüllte Begegnung /das Licht des Unbewussten/Schöpfungsmythen/ Energien der Geschlechter/Körper und Seele

 

 

 


Die Workshops 2007-2008

 

 

 


Die Workshops 2006-2007