Leitung
Natacha Navarro
Jorge Burmeister

 


 
Weiterbildungszyklus nach nach J. L. und Z. T. Moreno 2010-2011: Einleitung und Workshops

Theorie und Anwendung des Werks von J. L. und Z. T. Moreno

Dieser internationale WB-Zyklus illustriert anhand einer Reihe von Beispielen die wichtigsten Ideen und Konzepte der Arbeiten von J. L. Moreno und Z. T. Moreno. Die dazu gehörige therapeutische Praxis wird anhand von Übungen mit Selbsterfahrungscharakter vermittelt.

Der Zyklus spielt auf die Existenz eines "authentischen Kerns" in jeder Person an, der durch die verschiedenen Dimensionen und Phasen der individuellen Entwicklung hindurch fortbesteht. Dieser Kern ist für jeden Menschen einzigartig, obwohl er in der Regel hinter Gesten, Masken und sozialen Umgangsformen zurücktritt, die das Überleben garantieren sollen. Seine Abwesenheit im Ausdruck unserer Selbst verweist auf die Schwierigkeit die zu sein, die wir wirklich sind und auf den Verzicht das, was wirklich authentisch ist in uns, zu leben.

Der Zyklus steht in Verbindung mit dem zentralen Gesundheitskonzept von Moreno: dank einer ihm inhärenten Kreativität ist jeder Mensch prinzipiell in der Lage die Rolle des Regisseurs seines eigenen Lebens in Koordination mit Anderen zu übernehmen. Seine Kreativität verwirklicht sich in sozialen Aktivitäten, von denen Qualität und Gestaltung seiner emotional wichtigsten Beziehungen abhängen. Es geht letztlich um die Suche nach der "wahrhaftigen" Begegnung mit dem Anderen. Doch kann gerade diese Befähigung durch Gewohnheitsbildung und die "Konserven" des Alltags oder durch die Furcht vor der Auseinandersetzung mit den bedrohlichen Aspekten der eigenen Lebenspraxis verschüttet werden. Es kann sein, dass gerade der verloren gegangene Kontakt mit diesem Kern und nicht ein blindes Schicksal, unser Leben bestimmt.

Der Zyklus setzt eine wesentliche Perspektive von JL und Zerka Moreno fort, in dem er Zugangsformen für neue, "gesündere" Lebensweisen zur Verfügung stellt. Entscheidend ist bei Moreno nicht die Diagnose, sondern die Frage wie die sich darin artikulierende Problematik verändert werden kann.

Das Psychodrama von J. L. Moreno und Z. T. Moeno versucht die uns zugehörigen, authentischen Eigenschaften unseres Selbst wieder erfahrbar zu machen, sie anzuerkennen und in unseren Lebensvollzug zurückzuführen. Ihr Ausdruck wird über das natürlich vorhandene, kreative Potential in jedem Einzelnen in Form von Szenen und Bildern erreicht. Durch die szenische Vergegenwärtigung kann die Realität neu erlebt und auf die Zukunft hin perspektivisch neu gestaltet werden. Jeder soll dabei in die Lage versetzt werden sein Leben neu zu entscheiden und sein der Regisseur des eigenen Lebens zu sein.

Der Zyklus bietet Herangehensweisen an, die eine kreative Neuordnung der persönlichen Realität im Lichte der Werte unseres "Wahren Selbst" ermöglichen. Die ganz persönliche Dimension erfüllt sich in der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie und der Anschauung unserer Gegenwart. Sie zeigt sich aber gerade auch in Gestalt einer Zukunftsprojektion, die den authentischen Kern in uns wiedererweckt hat.

Im Folgenden sind als Beispiele für die Vorgehensweise die Inhalte und Themen der ersten drei Zyklen aufgelistet worden. Für die aktuellen Inhalte, die nur in Englisch oder Spanisch angeboten werden, gehen Sie bitte auf den entsprechenden englisch- oder spanischsprachigen Teil unserer Homepage.


Die Workshops 2008-2009

Workshops: dem Leben mit neuen Ressourcen neu begegnen

 

 

 

 


Die Workshops 2007-2008

 

 

 


Die Workshops 2006-2007