Theorie und Anwendung des Werks von J. L. und Z. T.
Moreno
Dieser internationale WB-Zyklus illustriert anhand einer
Reihe von Beispielen die wichtigsten Ideen und Konzepte
der Arbeiten von J. L. Moreno und Z. T. Moreno. Die dazu
gehörige therapeutische Praxis wird anhand von Übungen
mit Selbsterfahrungscharakter vermittelt.
Der Zyklus spielt auf die Existenz eines "authentischen
Kerns" in jeder Person an, der durch die verschiedenen
Dimensionen und Phasen der individuellen Entwicklung hindurch
fortbesteht. Dieser Kern ist für jeden Menschen einzigartig,
obwohl er in der Regel hinter Gesten, Masken und sozialen
Umgangsformen zurücktritt, die das Überleben garantieren
sollen. Seine Abwesenheit im Ausdruck unserer Selbst verweist
auf die Schwierigkeit die zu sein, die wir wirklich sind
und auf den Verzicht das, was wirklich authentisch ist in
uns, zu leben.
Der Zyklus steht in Verbindung mit dem zentralen Gesundheitskonzept
von Moreno: dank einer ihm inhärenten Kreativität
ist jeder Mensch prinzipiell in der Lage die Rolle des Regisseurs
seines eigenen Lebens in Koordination mit Anderen zu übernehmen.
Seine Kreativität verwirklicht sich in sozialen Aktivitäten,
von denen Qualität und Gestaltung seiner emotional
wichtigsten Beziehungen abhängen. Es geht letztlich
um die Suche nach der "wahrhaftigen" Begegnung
mit dem Anderen. Doch kann gerade diese Befähigung
durch Gewohnheitsbildung und die "Konserven" des
Alltags oder durch die Furcht vor der Auseinandersetzung
mit den bedrohlichen Aspekten der eigenen Lebenspraxis verschüttet
werden. Es kann sein, dass gerade der verloren gegangene
Kontakt mit diesem Kern und nicht ein blindes Schicksal,
unser Leben bestimmt.
Der Zyklus setzt eine wesentliche Perspektive von JL und
Zerka Moreno fort, in dem er Zugangsformen für neue,
"gesündere" Lebensweisen zur Verfügung
stellt. Entscheidend ist bei Moreno nicht die Diagnose,
sondern die Frage wie die sich darin artikulierende Problematik
verändert werden kann.
Das Psychodrama von J. L. Moreno und Z. T. Moeno versucht
die uns zugehörigen, authentischen Eigenschaften unseres
Selbst wieder erfahrbar zu machen, sie anzuerkennen und
in unseren Lebensvollzug zurückzuführen. Ihr Ausdruck
wird über das natürlich vorhandene, kreative Potential
in jedem Einzelnen in Form von Szenen und Bildern erreicht.
Durch die szenische Vergegenwärtigung kann die Realität
neu erlebt und auf die Zukunft hin perspektivisch neu gestaltet
werden. Jeder soll dabei in die Lage versetzt werden sein
Leben neu zu entscheiden und sein der Regisseur des eigenen
Lebens zu sein.
Der Zyklus bietet Herangehensweisen an, die eine kreative
Neuordnung der persönlichen Realität im Lichte
der Werte unseres "Wahren Selbst" ermöglichen.
Die ganz persönliche Dimension erfüllt sich in
der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie und der
Anschauung unserer Gegenwart. Sie zeigt sich aber gerade
auch in Gestalt einer Zukunftsprojektion, die den authentischen
Kern in uns wiedererweckt hat.
Im Folgenden sind als Beispiele für die Vorgehensweise
die Inhalte und Themen der ersten drei Zyklen aufgelistet
worden. Für die aktuellen Inhalte, die nur in Englisch
oder Spanisch angeboten werden, gehen Sie bitte auf den
entsprechenden englisch- oder spanischsprachigen Teil unserer
Homepage.

Die Workshops 2008-2009
Workshops:
dem Leben mit neuen Ressourcen neu begegnen

Die
Workshops 2007-2008

Die
Workshops 2006-2007